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Wettbewerb
Competition

1 Wettbewerb besteht in einer Leistung, die so gestaltet ist, daß sie eine andere Leistung übertreffen soll.
Die Leistung kann in einem (z.B. logischen oder musikalischen) Gedanken oder in einem Tun oder Verhalten (als Selbstzweck oder Mittel zu einem Zweck), zum Beispiel in der Herbeiführung oder Aufrechterhaltung eines Zustandes bestehen.
Der Leistende kann mit demjenigen identisch sein, der die Leistung empfängt oder in dessen Interesse sie erbracht wird.
Der Entschluß zum Wettbewerb kann auf jeder Art von Motivation einschließlich Zwang beruhen.
Das Merkmal oder die Merkmale, nach denen zu bestimmen ist, ob eine Leitung eine andere übertrifft, können vom Leistenden oder einer anderen Instanz bestimmt sein. Auch ob die Leistung diese Merkmale erfüllt, kann vom Leistenden oder einem Dritten zu bestimmen sein.

Das Wesen des Wettbewerbs besteht daher darin, daß überhaupt eine Leistung erbracht wird, und in der Betätigung des Willens, sie so zu gestalten, daß sie bestimmte Anforderungen erfüllt. Der Zweck der Leistung und das Interesse an ihr und ob ihr Zweck oder das Interesse erfüllt werden, sind für den Begriff des Wettbewerbs ohne Bedeutung.
Competitionconsists in an effort designed to surpass another effort.
The effort may consist in a (e.g. logical or musical) thought or in an action or behaviour (carrying its purpose in itself or conceived as a means to serve a purpose), for instance in creating or maintaining a condition.
The maker of the effort may be identical with its recipient or with him whose interest is serverd by it.
The properties of the effort determining its superiority over other efforts may be defined by its maker or by another instance. Likewise, it may be up to the maker of the effort or to a third party to determine whether or not an effort meets the requiements of superiority.
Whether or not the properties of a particular effort constitute its superiority may also be determined by the maker of the effort or by another instance.

The nature of competition lies, therefore, in an effort being made at all and in the wilful attempt at designing it so that it will meet certain requirements. The purpose of the effort or the interest served by it, and whether it achieves its purpose or effectively serves an interest, are without importance for the notion of competition.
2 Damit eine Wettbewerbsleistung überhaupt oder in bestimmter Qualität oder Quantität stattfindet, bedarf es einer Motivation des Leistenden. In order that the effort which constitues competition takes place at all or in a certain quality or qantity, a motivation for rendering the effort is required.
2.1 Eines der zu beobachtenden Motive für Wettbewerb liegt in der menschlichen und sogar animalischen Natur ohne notwendig weiter, insbesondere aus einem Zweck abgeleitet zu sein. Wettbewerb "macht Spaß". Darüber hinaus genügt der bloße Wunsch nach dem Bewußtsein, zu einer Leistung fähig zu sein, als Motiv für die Erbringung einer Leistungum ausschließlich zum Nachweis sich selbst gegenüber, die bereits erbrachte Leistung übertreffen zu können. One of the motives observed for competition is inherent to human and even animal nature without necessarily deriving otherwise or, particularly, from a purpose. Competition is "fun". Moreover, the mere wish to perceive one's own capacity for achievement suffices as a motive for rendering an achievement to no other end than to prove to oneself being able to surpass the achievement already rendered.
2.2 Andere Motive beruhen auf einem aus dem Obsiegen im Wettbewerb fließenden Vorteil. Der Vorteil kann ideller Natur sein. Sportlicher Wettkampf ist ein traditionalles Beispiel für Ehre als Motiv für eine Leistung. Der Vorteil kann auch in einer materiellen Belohnung bestehen. Diese Wettbewerbsmotive legen Assoziationen mit soziologischen Verhältnissen nahe. Other motives rely on an advantage deriving from winning a competition. The advantage may be of an idealistic nature. Sportive competition is a traditional example for honour as a motive for an achievement. The relevant advantage can also consist in a material reward. These motives for competition suggest associations with sociological circumstances.
3 Ein wichtiger Anwendungsbereich für Wettbewerb ist das Wirtschaftsleben als Inbegriff der Produktion und Verteilung von Gütern und Leistungen..

In dieser Anwendung reguliert Wettbewerb Produktion und Verteilung von Gütern und Leistungen in einer freien Marktwirtschaft. Um seinen Bedarf zu decken, muß der Einzelne eigene Güter und Leistungen in einer Quantität, Qualität und zu einem Preis anbieten, die andere Bedarfsträger zur Bevorzugung des Angebots gegenüber anderen bei dem in der Regel durch Geld vermittelten Tausch gegen seine eignen Güter und Leistungen veranlassen. Um einen Tauschpartner zu finden, muß der Einzelne daher mit seinen Angeboten Konkurrenzangebote nach Maßgabe der Bedarfskriterien übertreffen.
An important area for competition is the economy as the realm of production and distribution of goods and services.

In this context, competition regulates, for example, production and distribution of goods and services in a free market economy. In order to cover his needs, the individual must offer own goods and services of a quantity, a quality and at a price that will cause other consumers to prefer, in trading his own goods and services, usually by means of money, his offer to others. In order to find a trading partner, the individual is therefore obliged to surpass, according to the criteria of demand, competing offers with his own.



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